Ein seltsamer Immobiliendeal mitten im Achten

Politik | Barbara Tóth | aus FALTER 07/14 vom 12.02.2014

Warum verkauft die Stadt Wien ein fünfstöckiges Haus in innerstädtischer Bestlage für nur 2,1 Millionen Euro? Diesen Montag wurde der Deal mit den Stimmen von SPÖ und Grünen im Wiener Wohnbauausschuss beschlossen. Die ÖVP ist empört.

Hinter dem Verkauf, für den Stadtrat Michael Ludwig (SPÖ) verantwortlich ist, steckt ein Tauschgeschäft. Die Stadt verkauft nicht nur das 877 Quadratmeter große Haus in der Feldgasse, sondern ein weiteres im 15. Bezirk an die Huber & Drott GmbH & Co OG. Dafür bekommt sie von Huber & Drott ein 2685 Quadratmeter großes Betriebsgebäude in der Muthgasse in Döbling. Dorthin soll der Betriebs- und Technische Service der MA 34 übersiedeln, der derzeit noch in Favoriten residiert. Dafür kann dann im zehnten Bezirk ein gefördertes Mietwohnprojekt rund um den "Viola Park“ entstehen. "Man hätte das auch anders lösen können“, gibt ein hochrangiger Grüner zähneknirschend zu.


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