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IT-Kolumne

Medien | Ingrid Brodnig | aus FALTER 07/14 vom 12.02.2014

Klingt irre, ist aber Realität: Die Amerikaner wollen, dass künftig alle Autos miteinander kommunizieren. Via Funk teilen sich die Fahrzeuge alle zehn Sekunden gegenseitig mit, wo sie sich befinden. So kann der Computer den Lenker etwa warnen, wenn ihm ein Auto auf der Überholspur entgegenkommt. Die Technologie heißt V2V, kurz für Vehicle to Vehicle. Geht es nach dem US-Verkehrsministerium, sind diese funküberwachten Autos bald Standard auf den amerikanischen Straßen.

Ich finde das spooky. Einerseits besteht die Gefahr, dass Fahrer unachtsam werden und sich zu sehr auf das System verlassen. Andererseits bedeutet es auch, dass wir uns permanent überwachen lassen. Was passiert mit den Daten? Wird nachher ausgewertet, wie schnell wir fuhren oder wen wir besuchten? Ich bin keine Verkehrssicherheitsexpertin, aber eines muss ich sagen: Der amerikanische Enthusiasmus beim Datensammeln ist mir nicht mehr wurscht.


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