Technik  

Alternativen zu Google Maps überzeugen noch nicht

Dinge, die uns brauchen

Medien | Prüfbericht: Thomas Vasek | aus FALTER 07/14 vom 12.02.2014

Navigationsgeräte braucht eigentlich niemand mehr. Ein normales Smartphone mit Navi-App oder Google Maps genügt völlig. Die Navi-Hersteller müssen sich also etwas einfallen lassen, um im Wettbewerb zu überleben.

Spezialisierte Navigationssysteme haben gegenüber Smartphones vor allem zwei wesentliche Vorteile: Der eine ist die Größe, der andere der Bedienkomfort. Selbst die größten Smartphone-Displays sind für Navigationszwecke eigentlich zu klein. Wenn das Smartphone in einer Halterung an der Frontscheibe steckt, lassen sich die Informationen oft nur mühsam ablesen. Da sind Navigationsgeräte mit sechs oder gar sieben Zoll Bildschirmdiagonale deutlich angenehmer.

Diese Vorteile werden die Kunden auf Dauer aber nur überzeugen, wenn auch der Preis stimmt. Der Navi-Trend geht daher zu Geräten mit möglichst großen Bildschirmen zu günstigen Preisen. Ein Beispiel ist das Becker Ready 70 LMU (229 Euro) mit einer Displaygröße von sieben Zoll. Das Gerät hat einen guten kapazitativen Bildschirm und einen schnellen Prozessor, es gibt eine Europakarte mit kostenlosen Updates sowie Staufunk, allerdings keine Bluetooth-Vernetzung.

Noch preisgünstiger ist mit 179 Euro das Nüvi 65 LMT, das sich besonders einfach bedienen lässt, dafür aber auf Extravaganzen wie eine 3-D-Darstellung verzichtet. Auf Dauer werden die Geräte allerdings noch deutlich billiger werden müssen. Die Konkurrenz ist hart: Google Maps ist bekanntlich gratis.

Thomas Vasek ist Journalist und Buchautor in München


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige