7  Sachen, die Sie über den LAINZER TIERGARTEN eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 07/14 vom 12.02.2014

Hat der Lainzer Tiergarten nicht gerade Wintersperre?

Nein, vergangene Woche eröffnete der 2450 Hektar große Tiergarten wieder seine Pforten für Besucherinnen und Besucher. Aber nicht für Hunde!

Warum gibt es zwischen dem östlichen und dem westlichen Bereich des Tiergartens so große Temperaturunterschiede?

Weil hier zwei Klimazonen aufeinandertreffen: das pannonische Klima im Osten (charakteristisch sind hohe Sommertemperaturen und relativ geringer Niederschlag) und das ozeanische Klima im Westen (mit geringen mittleren Jahrestemperaturen und größeren Jahresniederschlagsmengen).

Welche Tiere gibt es dort?

Wildschweine, Mufflons, Rehe, Hirsche, Damhirsche, Auerochsen, diverse Spechte und Frösche, Waldkäuze, Feuersalamander und vieles mehr.

Seit wann gibt es den Lainzer Tiergarten?

1270 wurde ein "Auhof“ in Hütteldorf erstmals urkundlich erwähnt. Seit 1457 ist der "Thier- und Saugarten“ zu Laab im Walde überliefert, in dem der Kaiserhof sein Jagdrecht ausübte.

Wurden die Tiere in der Nachkriegszeit nicht auch gejagt?

Richtig. Zwischen 1945 und 1955, als das Gebiet unter sowjetischer Verwaltung stand, wurden große Waldteile abgeholzt und das Wild beinahe ausgerottet, da man an Kälte und Hunger litt.

Ist der Tiergarten Naturschutzgebiet?

Ja. Seit 1941 gilt der Lainzer Tiergarten als Naturschutzgebiet.

Warum eigentlich?

Wegen der großen Artenvielfalt und der zahlreichen gefährdeten Tier- und Pflanzenarten.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige