Aserbaidschanisch bei Nacht

Stadtleben | Lokalkritik: Florian Holzer | aus FALTER 07/14 vom 12.02.2014

Der Kaukasus hat derzeit ziemliche Medienpräsenz. Hier die ersten Lokale

Aromatische Assoziation. Ein durch soziale Prägung präzise funktionierendes Empfinden, man hört das Wort "Südfrankreich“ und denkt an Cassoulet, man hört das Wort "Amsterdam“ und denkt an Brathering mit kaltem Bier, man hört das Wort "Venedig“ und denkt an die Hühnersalat-Sandwiches in Harry’s Bar ...

Ich hab das Experiment gemacht und an das Wort "Aserbaidschan“ gedacht, ganz, ganz fest. Es kam aber nichts, keine geschmackliche Assoziation. Sehr frustrierend.

Das passiert mir jetzt nicht mehr, denn vorige Woche war ich im kürzlich eröffneten Baku Lights, Wiens erstem Restaurant mit aserbaidschanischer Küche - die jener der anderen Kaukasusländer durchaus ähnlich sei, sagt Herr Asker Askerov, Restaurantmanager, was man ihm gerne glaubt. Ob das Baku Lights auch so aussieht wie die meisten Restaurants in kaukasischen Ländern, ist schwer zu beurteilen. Sollte es so sein, dann nennen wir solche Lokale


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