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Ein Mord ohne Krimi und auch nichts zu lachen

Lexikon | SF | aus FALTER 07/14 vom 12.02.2014

Der oberösterreichische Autor Rudolf Habringer (Jg. 1960) hat zwei Standbeine. Er schreibt ernste Romane, die dem Leser einiges an Mitarbeit abverlangen. Und er schreibt satirisch-kabarettistische Texte, mit denen er ihn abholt. Letztere - sie tragen Titel wie "Felix Baumgartner reißt einen Stern" oder "Bernhard Minetti geht turnen" - dienen freilich nicht nur der Belustigung von Publikum und Autor, sondern ermöglichen Letzterem nicht zuletzt auch, seine nicht so leicht verkäuflichen Romane wie aktuell das Buch "Was wir ahnen"(Picus-Verlag) zu schreiben. Eine Hauptfigur darin ist eine Psychotherapeutin, die ihren Mann durch einen Mord verloren hat. Sie stellt Nachforschungen an und entdeckt dabei ein Familiengeheimnis, trotzdem befindet sich der Leser in keinem Krimi. Buchpräsentation, moderiert von Alexander Potyka.

Thalia 1030, Fr 19.00


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