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Als Europa taumelte und Wien eine Weltstadt war

Lexikon | BENEDIKT NARODOSLAWSKY | aus FALTER 07/14 vom 12.02.2014

Man muss sich Wien als Welthauptstadt vorstellen, als Metropole einer politischen Großmacht, in die alle ziehen, um die Kunst neu zu erfinden, und Wissenschaftler gerade dabei sind, die Welt zu verändern. Man muss dabei bloß ans Wien der vorletzten Jahrhundertwende denken, die Kaiserstadt mit ihren Größen wie Sigmund Freud, Egon Schiele oder Adolf Loos, eine pulsierende Kapitale vor dem ersten großen Krieg der Welt. Mit "Der taumelnde Kontinent. Europa 1900-1914" hat der Historiker Philipp Blom ein vielbeachtetes Werk geschaffen, das sich einer in jederlei Hinsicht explosiven Epoche widmet. Was bewegte die Menschen damals? Und was können wir aus der Zeit vor dem Krieg lernen? Unter dem Titel "Europa 1900-1914: Wie wir wurden, wer wir sind" spricht Ö1-Journalist Johannes Kaup mit Autor Blom darüber.

Radiokulturhaus, Mo 18.30


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