Erst Kran, dann Schwan

Ein kinetisches Spektakel in der Seestadt Aspern vermitt elte den Bürgern ein ambitioniertes Stadtentwicklungsgebiet

Feuilleton | REPORTAGE: MATTHIAS DUSINI | aus FALTER 08/14 vom 19.02.2014

Ein Massenauflauf mitten im Nichts. Rund 15.000 Wiener reisten am vergangenen Samstag in die Seestadt Aspern, um der Aufführung von "Kranensee" beizuwohnen. Kurz nach 17.30 Uhr erschallte aus den Boxen eine Mischung aus Orchestermusik und elektronischen Sounds, und die 40 von Scheinwerfern angestrahlten Kräne der Baustelle des neuen Stadtteils setzten sich in Bewegung.

Das von Stefan Kainbacher konzipierte audiovisuelle und kinetische Stück "Kranensee" sollte helfen, die Grundidee eines Stadtentwicklungsgebietes zu vermitteln, in das demnächst die ersten Bewohner einziehen werden. Auf dem ehemaligen Flugfeld im Norden Wiens geht es nämlich ausgesprochen intelligent und absolut nachhaltig zu. Der Aushub eines Baggersees wird zu Baumaterial verarbeitet, was zigtausende Lkw-Fahrten einspart. Auch der Einsatz erneuerbarer Energien und öffentlicher Verkehrsmittel wird entschieden forciert. Der öffentliche Raum soll ein Gefühl der grätzelhaften Nachbarschaftlichkeit ausstrahlen. Anstelle


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige