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IT-Kolumne

Medien | INGRID BRODNIG | aus FALTER 08/14 vom 19.02.2014

Wer kennt dieses Problem noch? Man hat alte Geräte herumliegen, die man mit Sicherheit nie wieder braucht, und trotzdem bringt man es nicht übers Herz, sie zu entsorgen. Zumindest geht es mir so: Bei mir findet man mehrere Nokia-Handys, ein Diktafon inklusive Mikrokassetten, ein 56-k-Modem sowie einen winzigen Fernseher aus den 1990er-Jahren. Falls jemand diesen Elektromüll gratis abholen möchte, bitte ein Mail an brodnig@ falter.at senden - etwa mit der Betreffzeile: "Ich lebe noch im 20. Jahrhundert. Na und?"

Warum hänge ich so an diesen uralten Geräten? Weil sie für mich eine Erinnerung sind an Zeiten, als Handys noch schwarzweiße Displays hatten, und an meine ersten Interviews als Journalistin. Aber noch mehr als das: Diese veralteten Gadgets sind auch ein Beleg des technologischen Wandels. Beim Aufräumen stoße ich immer wieder auf diese digitalen Fossilien und staune: Irre, was sich in nur 15 Jahren getan hat!


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