A Boimkazzal auf an Grammeschmoizzbrod

Der Wienerlied-Dichter Peter Ahorner arbeitet gerne zu. Die Strottern wissen, was sie an ihm haben

Feuilleton | LOBHUDELEI: KLAUS NÜCHTERN | aus FALTER 08/14 vom 19.02.2014

Es passiert nicht oft, dass welthistorische Ereignisse und die entscheidenden Fragen, die sich an diese knüpfen, dermaßen schnell in der Kunst aufgegriffen werden. Am 9. Juli 2006 streckt das französische Fußballgenie Zinedine Zidane in der 109. Minute des WM-Endspiels den italienischen Verteidiger Marco Materazzi mit einem Kopfstoß zu Boden. Die ganze Welt rätselte über den Grund dieser heißblütigen, aber dennoch überlegten Attacke.

"Sage mir den Gründ, pourquoi, dieser blöde Hünd, mon capitaine, dir in die Quere kam", singt Peter Ahorner eine Woche später beim Summertimeblues-Festival im südsteirischen Gamlitz, wo seine mittlerweile legendäre Hommage "Zidane" zum ersten Mal erklingt. Begleitet wird er dabei von Klemens Lendl und David Müller, die als Die Strottern wesentlichen Anteil am Wienerlied-Boom des letzten Jahrzehnts haben. Ahorner nennt sie zärtlich "meine Buam", obgleich die beiden doch einen Tick zu alt sind, um seine leibliche Söhne zu sein.

Soeben ist eine


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