Kurz und klein Meldungen

Politik | aus FALTER 08/14 vom 19.02.2014

Posse um Niessl Ex-Swarco-Vorstand und FPÖ-Funktionär Andreas Wecht behauptete im Profil, der burgenländische Landeshauptmann Hans Niessl (SPÖ) habe von Swarco-Gründer Manfred Swarovski 10.000 Euro in bar in einem Geldkuvert bekommen. 2011 verlieh Niessl Swarovski das Komturkreuz des Burgenlands. Nachdem Niessl Profil geklagt hatte, gab es eine Wende: Wecht gab eine "Ehrenerklärung" für Niessl ab. Er habe nie behauptet, Niessl sei bestechlich.

8 Prozent Österreichs Schüler gaben bei der Pisa-Studie an, die Schule zu schwänzen. Der Schnitt in den OECD-Ländern liegt bei 15 Prozent.

PC-Pannen im Asylwesen Der Verein Asylkoordination kritisiert das Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl (BFA) wegen EDV-Problemen. Das BFA habe tausende Antragsformulare nicht bearbeiten können. Unter anderem sollen subsidiär Schutzberechtigte deshalb vom Arbeitgeber gekündigt worden sein, weil ihnen aufgrund der Computerpanne im BFA die entsprechenden Papiere fehlten. Das BFA bedauerte die Ausfälle. Fehler seien bereits behoben worden, an einer "Optimierung" werde gearbeitet.

Kirchen-Kahlschlag Unter dem Titel "Apostelgeschichte 2.1" will die Erzdiözese Wien im nächsten Jahr eine tiefgreifende Strukturreform durchziehen: Die derzeit 660 Pfarren sollen zu rund 300 Pfarren zusammengelegt werden. Grund für die Reform: sinkende Mitglieder-und Priesterzahlen.


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