Was sich bewährt

Alle mögen sich im Rapidstüberl. Nur ganz selten fliegen auch Fäuste und Gläser

Stadtleben | TSCHOCHERL REPORT: ARTHUR FÜRN HAMMER FOTOS: MARIO LANG | aus FALTER 08/14 vom 19.02.2014

Eines gleich vorweg: Das Rapidstüberl ist nicht das Stammlokal von Rapidfans aus Fünfhaus. Vielleicht war es das einmal, bei seiner Gründung vor mehr als 40 Jahren. Fest steht nur, dass der damalige Namensgeber, ein gewisser Herr Robert, erklärter Fan der Grün-Weißen war. Herr Robert ist aber schon längst in Pension. Seine Nachfolger fanden wohl keine Veranlassung, den griffigen Lokalnamen zu ändern, darum gibt es ihn heute noch.

Anders als früher spielt die fußballerische Couleur der Gäste im Rapidstüberl des Jahres 2014 aber nur mehr eine untergeordnete bzw. eigentlich gar keine Rolle mehr. Auch ein Austrianer darf heute ungestraft das Lokal betreten und wird bedient wie jeder andere auch. Manche Gäste haben sogar weder zu dem einen noch dem anderen Wiener Klub eine besondere Affinität.

So etwa ein Gast, der nicht namentlich genannt werden will und der sich gelegentlich auch ein Spiel von Red Bull Salzburg im Fernsehen ansieht. Vor vier Jahren brachte ihn ein neuer Arbeitsplatz


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige