Kommentar Facebook

19 Milliarden Dollar für WhatsApp: Kommt die nächste Internetblase?

Ingrid Brodnig | Falter & Meinung | aus FALTER 09/14 vom 26.02.2014

Nein, es war eigentlich keine große Überraschung, dass Facebook den Nachrichtendienst WhatsApp kaufte. Schon länger gab es Übernahmegerüchte, die nur halbherzig dementiert wurden. Zehn Jahre nach seiner Gründung wirkte Facebook altbacken. Die Jugend, so las man immer wieder, würde lieber Nachrichten via WhatsApp oder Schnappschüsse via Snapchat austauschen. Facebook kaufte WhatsApp also in erster Linie, um jung zu bleiben - insbesondere in Zeiten, in denen das Smartphone immer wichtiger wird.

WhatsApp ist einer der wichtigsten Dienste am mobilen Markt. Die Software ersetzt für viele User - nicht nur für Teenager - die SMS-Funktion. Innerhalb der ersten vier Jahre zog die App mehr als 400 Millionen Benutzer an.

So ein Wachstum konnte nicht einmal Facebook vorweisen. Die Seite von Mark Zuckerberg hatte nach vier Jahren etwa 145 Millionen Mitglieder. Es ist also durchaus logisch, dass Zuckerberg WhatsApp kaufte. Die schwierigere Frage lautet: Ist der Preis noch gerechtfertigt? Facebook

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