"Strache kann sich die Handschellen selber anlegen“

Politik | Fragen: Barbara Tóth, Armin Thurnher | aus FALTER 09/14 vom 26.02.2014

Bürgermeister Michael Häupl sieht die Mariahilfer Straße nicht als Nabel der Politik. Ein Gespräch über die Hypo, das Altern und seine Perspektive nach der Politik

Im Wartezimmer des Bürgermeisters hängt ein fotorealistisches Panoramabild, das eine blonde Frau von hinten zeigt, die vom Dach des Rathauses zur Innenstadt blickt. Es ist ein Geschenk jenes kalifornischen Malers mit Wiener Wurzeln, der den Bürgermeister porträtiert hat. "Schön, oder?“, sagt Häupl und bestellt sich beim Amtsdiener einen Caffè Latte mit bauschiger Milchschaumkrone, auf die er einen Gupf Kristallzucker rieseln lässt. Er habe nur eine Dreiviertelstunde Zeit, hieß es zuerst. Es wurden fast eineinhalb Stunden.

Falter: Herr Bürgermeister, wenn Sie Journalist wären, welche Frage würden Sie sich heute stellen?

Michael Häupl: Jedenfalls nicht jene, die mir Journalisten dauernd stellen. Ich frage mich: Wie halte ich die Investitionskraft einer Stadt aufrecht, trotz der Fesseln, die uns Maastricht und der


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