Nachgesehen  Ein Wiener Schauplatz, an dem kleine oder große Politik stattfindet

Ein Minimundus-Blick mitten in Wien: Der DC Tower wird eröffnet

Politik | Benedikt Narodoslawsky | aus FALTER 09/14 vom 26.02.2014

Donnerstag, Kaisermühlen: Im höchsten Gebäude Österreichs rollt ein Bauarbeiter seine Scheibtruhe in den Lastenaufzug, fünf Meter nimmt der Lift pro Sekunde, bei Stock 33 fallen einem die Ohren zu.

Noch riecht der DC Tower neben der Uno-City nach Baustelle, drei Jahre zogen die Arbeiter den schwarzen Wolkenkratzer mit der Wellenfassade in die Höhe. Rund 300 Millionen Euro flossen in den schwarzen Turm, entworfen hat ihn der französische Architekt Dominique Perrault. Am Mittwoch wird der DC Tower unter starker Promi-Beteiligung eröffnet: New Yorks ehemaliger Bürgermeister Rudy Giuliani hat sich angesagt, und auch Buzz Aldrin, der zweite Mensch auf dem Mond, will kommen.

Keine Minute braucht der Lift bis zur Etage 58. Noch zwei Stockwerke die Treppe rauf, und man betritt das Dach des Riesen. 220 Meter über Wien wirken die mehrstöckigen Kaisermühlner Gemeindebauten wie Bauklötze. Ein Minimundus-Blick mitten in der Stadt. Allein die Donau verliert hier oben nichts von ihrer gewaltigen Präsenz. F


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