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IT-Kolumne

Medien | Ingrid Brodnig | aus FALTER 09/14 vom 26.02.2014

Es gibt Momente, da fühlt man sich als Online-Mensch den Offline-Menschen haushoch überlegen. Und dann gibt es Momente, da merkt man als technikaffine Person erst, wie sehr man sich den Geräten ausgeliefert hat. Eine solche Situation ereignete sich montags zu Redaktionsschluss. Der Strom fiel aus. Und mit ihm die Server. Und das Internet. Und mein Voice-over-IP-Telefon. Kurz gesagt: Es war furchtbar.

Selbst als der Strom wieder an war, streikte das Internet. Die Falter-Redaktion war in zwei Lager gespalten: erstens die Technikverweigerer, die ihre Informationen niedergeschrieben und lokal gespeichert hatten. Sie konnten mühelos offline weiterarbeiten. Zweitens die Cyborgs, die ihr ganzes Leben - so wie ich - ins Netz ausgelagert hatten und nun komplett hilflos waren. Ob ich nun mein Speicherverhalten und meinen Umgang mit Google und Co ändern werde? Mit Sicherheit nicht! Der Strom soll einfach anbleiben, Oida! F


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