"Halt Heimatfilme und Pornokrimis“

Feuilleton | Interview: Michael Omasta Michael Pekler | aus FALTER 09/14 vom 26.02.2014

Wolfgang Glück war als erster Österreicher für einen Oscar nominiert und erzählt uns, was es ihm gebracht hat - und was nicht

Wenn am kommenden Wochenende in Los Angeles zum 86. Mal die Oscars vergeben werden, dann ist Österreich heuer zur Abwechslung einmal nicht im Rennen um den begehrtesten Filmpreis der Welt mit dabei. Seit der Jahrtausendwende waren mehrere heimische Regisseure - neben Michael Haneke und Stefan Ruzowitzky noch Götz Spielmann und Avantgardefilmer Virgil Widrich - mit ihren Filmen vertreten.

Dieser Erfolgsreigen des österreichischen Films, der einen Oscar für "Die Fälscher“ (2008) und zuletzt für "Amour“ (2013) einbrachte, hat eine Vorgeschichte, die heute schon fast wieder vergessen ist. 1987 wurde mit "38 - Auch das war Wien“ erstmals ein österreichischer Film für den Auslandsoscar nominiert: Gedreht nach einem Roman von Friedrich Torberg, erzählt der Film eine Liebesgeschichte zwischen Wien und Berlin zur Zeit des "Anschlusses“.

Regisseur Wolfgang


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