7  Sachen, die Sie über FASCHINGSKRAPFEN eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 09/14 vom 26.02.2014

Wieso heißen die Krapfen Krapfen?

Seit dem 9. Jahrhundert wird das Wort Krapfen für ein hakenförmiges Gebäck verwendet. Außerdem gibt es im Niederrheinischen das Adjektiv "krapp“, das so viel wie "hart gebacken“ bedeutet. Faschingskrapfen heißen sie hierzulande, weil sie traditionell vor allem um Silvester und in der Faschingszeit gegessen werden.

Seit wann gibt es Krapfen?

In Österreich werden Krapfen bereits in Schriften aus dem 13. Jahrhundert erwähnt. Aus dem Jahr 1486 stammen erste Rezepte in der sogenannten Köchordnung der Stadt Wien.

Wer hat damals die Krapfen gebacken?

Die Köchinnen wurden früher als "Krappffenpacherinnen“ bezeichnet. Während des Wiener Kongresses im Jahr 1815 sollen etwa zehn Millionen Krapfen gegessen worden sein.

Gibt es Faschingskrapfen nur in Österreich?

Nein, Krapfen werden - ob süß oder pikant - fast weltweit gegessen. In den USA beispielsweise als Donuts, in Deutschland heißen sie Berliner Pfannkuchen, in Portugal Malasadas, in Polen Pączki und in Israel Sufganiot.

Woraus bestehen Krapfen?

Aus im Fett gebackenem Germteig. Je nach Belieben werden sie dann unterschiedlich gefüllt und bestreut.

Aber der österreichische Krapfen muss mit Marillenmarmelade gefüllt sein?

Richtig. Sonst ist es kein Faschingskrapfen. Andere Füllungen müssen ausgewiesen werden.

Wo werden heute noch viele Faschingskrapfen gegessen?

Etwa auf dem Wiener Opernball. Da werden 5000 Krapfen verschenkt. F


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