Wien, wo es isst  Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Otto-Bauer-Gasse: Geht es den Wirtschaften gut, ...

Stadtleben | Lokalaugenschein: Florian Holzer | aus FALTER 09/14 vom 26.02.2014

Der Sechste ist überschaubar, kam hier schon elf Mal vor, was darauf schließen ließe, dass man Mariahilf schön langsam durchhaben sollte. Außerdem hört man von besorgten Wirtschaftskämmerern, dass die böse Fußgängerzone wie der Sensenmann durch den Bezirk streift und die Betriebe hinwegrafft. In beiden Fällen: Nein. In beiden Fällen: Das Gegenteil scheint der Fall. Vor allem in der Otto-Bauer-Gasse spielte sich’s nämlich ganz schön ab in letzter Zeit.

Den Take-away-Asiaten YummYaki machen wir ein anderes Mal und streben zu Nummer 11, wo vor kurzem die Konditorin Maja-Elena Scheid Wiens ersten Raw Shop eröffnete: Alles Essbare ist hier roh, bio, vegan, gluten-, lactose- und zuckerfrei, was natürlich wahnsinnig fad klingt, es dann aber gar nicht ist. Rohkost-Sachertorte, Bananenschnitte, Pecannuss-Karamell, Salate, Gemüse, Dressings. Und Weizengras-Shot aus selbst unter der Lampe gezogenen Pflänzchen, unendlich grün und intensiv.

Das Rohe und das Panierte

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