Von Griechenland bis zur NSA-Affäre: wie die Informationsfreiheit schwindet

Medien | aus FALTER 10/14 vom 05.03.2014

:: "Der Televisor war gleichzeitig Empfangs- und Sendegerät. Jedes von Winston verursachte Geräusch, das über ein ganz leises Flüstern hinausging, wurde von ihm registriert“, heißt es im Roman "1984“. Die Passage wurde vergangenes Wochenende im Festsaal der TU Wien vorgelesen und beeindruckte sichtlich das Publikum.

Diese Zeilen, die George Orwell im vergangenen Jahrhundert verfasst hat, rezitierte die Guardian-Juristin Gill Phillips (siehe Interview links) auf der Konferenz "Freedom of Information under Pressure“, die unter anderem von der Uni Wien organisiert wurde. Die Veranstaltung widmete sich einem überaus zeitgemäßen Thema: der schwindenden Informationsfreiheit.

Aber wo fängt man überhaupt an, wenn man all die kleinen und großen Eingriffe und Einsparungen ansprechen möchte, die die Informationsfreiheit letztlich einschränken?

Keine einfache Aufgabe für eine Konferenz, und doch kristallisierten sich nach zwei Tagen drei Grunderkenntnisse heraus.

Erstens: das Fehlen

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