Projekt Sopran: Fragen und Verantworten

Feuilleton | Bericht: Wolfgang Kralicek | aus FALTER 10/14 vom 05.03.2014

Auch der mit Spannung erwartete Prüfbericht kann das Burgtheater-Millionenrätsel nicht lösen

Der Nurejew-Saal im Hanusch-Hof, dem Sitz der Bundestheater-Holding, wird normalerweise von der Ballettschule der Staatsoper genutzt. Die vielen Journalisten, die den Saal am Donnerstag vergangener Woche füllten, waren aber nicht erschienen, um eine Vorstellung von Elevinnen zu verfolgen. Sie waren gekommen, um endlich zu erfahren, was im Burgtheater schiefläuft.

Georg Springer, Generaldirektor der Bundestheater-Holding und Chef des Burgtheater-Aufsichtsrats, präsentierte an diesem Nachmittag das mit Spannung erwartete Ergebnis der "forensischen“ Prüfung, in deren Rahmen das Wirtschaftsprüfunternehmen KPMG die Buchführung der im vergangenen November fristlos entlassenen Ex-Geschäftsführerin Silvia Stantejsky durchleuchtete.

Das Interview

"Das System war, einen Schuldenberg vor sich herzuschieben und diesen an den Stichtagen zu verbergen“, fasste Springer zusammen. "Irgendwann fliegt so


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige