Ein Mann für alle Fälle

Feuilleton | Porträt: Sebastian Fasthuber | aus FALTER 10/14 vom 05.03.2014

Der US-Produzent Pharrell Williams hat die Welt happy gemacht. Jetzt nimmt er sich der Lage der Frauen an

Üblicherweise bleiben Popproduzenten lieber im Hintergrund. Einige wenige wie Phil Spector und Rick Rubin wurden durch ihr exzentrisches Auftreten selbst zu Stars, doch Pharrell Williams ist noch einmal eine eigene Nummer. Anfang der Nullerjahre war er der erste Produzent, der wie selbstverständlich mit nacktem Oberkörper durch die Videoclips seiner Klienten wie Jay-Z, Snoop Dogg, Mariah Carey oder Justin Timberlake spazierte und bei seinen eigenen Kreationen begeistert mitsang.

Der 1973 in Virginia geborene Chefstyler mit dem heute immer noch erstaunlich jugendlichen Aussehen hat sich in den vergangenen 15 Jahren als Mann für alle Fälle erwiesen. Man kann ihn kontaktieren, wenn dringend ein Hit produziert, ein unwiderstehlicher Refrain geträllert oder ein Videoclip mit einem bekannten Gesicht aufgemotzt werden soll.

Schon 2013 war sein Jahr: Er sang für Daft Punk, mit denen er


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