Wien, wo es isst Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Rund um die Postsparkasse: Das Grätzel bringt allen was


Lokalaugenschein: Florian Holzer
Stadtleben | aus FALTER 10/14 vom 05.03.2014

Kurzes Grätzel diesmal, daher Mini-Einleitung: Biberstraße und Dominikanerbastei sind so was wie der stillste Winkel der City. Tut sich beisl- und ladenmäßig trotzdem was? Mal sehen.

Also da wäre zuerst einmal das Kardos, das schon irgendwie kurios ist, weil es seit 1975 in nahezu unverändertem Outfit - ganz viel schweres, dunkles Holz, reichlich Schnitz- und Drechselhandwerk - eine Küche präsentiert, die jetzt auch nicht so den großen Hype erlebt, ungarisch und böhmisch nämlich, neun verschiedene Gulaschsorten, Hortobágyi-Roulade, Aivar und Kardos-Schnitzel. Aber eh super eigentlich.

Weiter vorne kocht Konstantin Filippou gar nicht ungarisch und böhmisch, sondern seit einem Jahr eine der elaboriertesten Gourmetküchen der Stadt. Beschreiben lässt sich die Linie von Filippou schwer, er setzt jedenfalls eher auf Idee und Kombination denn auf Luxusprodukt, ziemliches Gourmeterlebnis.

Mittags wird relativ "normales“ Essen taschengeldgerecht angeboten. Dann rüber in die Biberstraße,

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