Kunst Vernissagen

Austro-Op-Art: Tanz der eckigen Formen

Lexikon | NS | aus FALTER 10/14 vom 05.03.2014

Mit konkreter Malerei und kinetischen Objekten nahm die Künstlerin Helga Philipp (1939-2002) hierzulande zwar eine pionierhafte Position ein, aber dennoch keine, die ihr zu breiter Aufmerksamkeit verholfen hätte. Und das, obwohl sie bereits 1967 in Werner Hofmanns Ausstellung "kinetika" im Museum des 20. Jahrhunderts vertreten war und jahrzehntelang einen Lehrstuhl auf der Angewandten innehatte und Generationen von Studierenden prägte. In letzter Zeit herrscht international wieder viel Interesse an der geometrisch-abstrakten Kunst seit den 1950er-Jahren, für die Kategorien wie Bewegung, Raum, Licht und Veränderung zentral waren. Die Galerie Hubert Winter präsentiert nun anhand einer Auswahl von Gemälden, Op-Art und kinetischer Kunst einen raren Überblick über die Entwicklung von Philipps Werk in den 1960er-und 70er-Jahren.

Galerie Hubert Winter, Do (6.3.) 19.00; bis 3.5.


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