Film Neu im Kino

Diesmal nur für Teenies: "Vampire Academy"

Lexikon | SZ | aus FALTER 11/14 vom 12.03.2014

Ein neues Werk des unsterblichen Genres Vampirfilm: Mark Waters adaptierte mit "Vampire Academy" Richelle Meads Jugendbuch "Blutsschwestern". Zwei Freundinnen, die Vampirprinzessin Lissa und ihre kampferprobte Beschützerin, die Halbvampirin Rose, werden nach einer Flucht zurück in die St. Vladimir's Academy gebracht. Dort müssen sie sich nicht nur mit gesellschaftlicher Ächtung und Liebeswirren herumschlagen, sondern auch Killervampire und eine Verschwörung in den eigenen Reihen abwehren.

Mit seinem hohen Erzähltempo, coolen Sprüchen und Highschoolatmosphäre ist "Vampire Academy" auf die Zielgruppe der Teenies zugeschnitten. Rose -per Offstimme zur Hauptfigur bestimmt - ist im Gegensatz zur selbstzweifelgeplagten Twilight-Bella eine toughe Heldin. Unterm Strich präsentiert sich Waters' Film als Massenware, oberflächlich und durchaus passabel, allerdings mit Vorbehalten: Die billig animierten Computerwölfe sind entbehrlich, ärgerlich die Untermauerung von Stereotypen: Während die verspotteten Schönheiten in die Oberliga zurückkehren, darf das bebrillte Nerd-Girl nur kurzzeitig mitmachen, bevor es ohne viel Aufhebens untergeht.

Ab Fr in den Kinos


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