Kommentar Burgtheater

Speed kills: Matthias Hartmann war im falschen Film

Wolfgang Kralicek | Falter & Meinung | aus FALTER 11/14 vom 12.03.2014

Am Montag dieser Woche unternahm Burgtheaterdirektor Matthias Hartmann einen letzten, verzweifelten Versuch, sich halbwegs glimpflich aus einer Affäre zu ziehen, für die er bis zuletzt keine Verantwortung übernehmen wollte.

"Tief betroffen von den öffentlichen Anfeindungen" bot Hartmann via Pressemitteilung an, "meine Funktion als Geschäftsführer des Burgtheaters bis zur Klärung aller Sachverhalte ruhen zu lassen". Er wolle aber "alles dafür tun, dass der Betrieb des Burgtheaters ungestört und künstlerisch erfolgreich weiterlaufen kann".

Rücktrittserklärungen werden normalerweise zwar so formuliert, dass man sie als solche auch eindeutig identifizieren kann. Aber Hartmann hat in den letzten Tagen und Wochen eigentlich noch nie die richtigen Worte gefunden. Und eine forensische Untersuchung des Schriftstücks wird wohl nicht nötig sein: Daran, dass seine Tage als Burgtheaterdirektor gezählt sind, bestanden vor der - nach Redaktionsschluss angesetzten - Pressekonferenz, in der

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