Film Neu im Kino

Krieg mit Teekanne: "Der stille Berg"

Lexikon | Sabina Zeithammer | aus FALTER 11/14 vom 12.03.2014

Tirol 1915: Hotelierssohn Anderl (William Moseley) hätte nichts dagegen, in den Krieg zu ziehen. Als er Francesca (Eugenia Costantini) begegnet, verliebt er sich trotzdem in die Italienerin. Kurz darauf erklärt Italien Österreich-Ungarn den Krieg. Anderl steigt als Kaiserjäger in die Berge, während Francesca sich im Hotel versteckt. In "Der stille Berg" bemüht sich Ernst Gossner, ein Kapitel des Ersten Weltkriegs anhand vieler Erzählstränge zu beleuchten: Die Kämpfe in den Dolomiten, sehnende Liebende, eifersüchtige Bösewichte (sehr böse: Fritz Karl), wahnsinnige Befehlshaber und Albträume mit Teekannen sind die Ingredienzien. Doch mit Ausnahme einiger Szenen lässt diese schön gefilmte Mischung leider kalt, und nicht nur der Untertitel "Liebe ist stärker als der Tod" gibt Rätsel auf - auch die Traumsymbolik bleibt unverständlich.

Ab Fr in den Kinos


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