7 Sachen, die Sie über den FRÜHLINGSBEGINN eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 11/14 vom 12.03.2014

Wann ist denn Frühlingsbeginn?

Bald. Genauer: am 20. März.

Aber viele Pflanzen blühen doch jetzt schon?

Genau. Weil heuer der phänologische Frühjahrsbeginn bereits sehr früh eingesetzt hat.

Phäno-was?

Phänologisch. Also es ist so: Der Frühlingsbeginn kann entweder astronomisch, sprich nach Lage der Erde zur Sonne, phänologisch nach dem Entwicklungsstadium der Pflanzen oder meteorologisch festgelegt werden. Phänologisch beginnt der Frühling mit dem ersten Blühen unterschiedlicher Pflanzenarten. Das kann, auf unserer nördlichen Seite der Erdkugel, etwa ab März der Fall sein.

Alles klar. Und das Datum des Frühlingsbeginns, der 20. März, ist der astronomische?

Korrekt. Astronomisch beginnt der Frühling mit dem Frühlings-Äquinoktium.

Äquino-wer?

Äquinoktium. Auch Tagundnachtgleiche. So werden die Tage im Jahr genannt, an denen der Tag und die Nacht gleich lange dauern. Das ist zweimal jährlich der Fall.

Und wofür sind diese Tagundnachtgleichen gut?

Sie zeigen den kalendarischen Beginn der astronomisch definierten Jahreszeiten von Frühling und Herbst an.

Wann ist dann der meteorologische Frühjahrsbeginn?

Der fällt immer auf den 1. März. Meteorologisch ist das Jahr in die vier Jahreszeiten aufgeteilt, die jeweils drei Monate dauern, ergo beginnt der Frühling im März und dauert vom 1. März bis zum 31. Mai.


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