Kaukasische Eisbrecher

Nach Olympia kommen die Paralympics. Unser Reporter war in Sotschi dabei

Stadtleben | Lokalaugenschein: Johann Skocek/Sotschi | aus FALTER 11/14 vom 12.03.2014

Die Sotschi in dieser Jahreszeit als Fluss zu bezeichnen wäre übertrieben. Selbst die Schneeschmelze auf den am Horizont aufragenden kaukasischen Bergen dürfte kaum genug Wasser bringen, um das hochwandige Flussbett zu füllen. Das Tal der Sotschi ist überzogen von fettigem Staub, die noch nackten Wälder tragen die Narben der Bautätigkeit für Skipisten, Gondelbahnen, Busbahnhöfe und Bergstraßen. Entlang des Flussbetts stehen neue Hotels, Shopping-Malls, Souvenirgeschäfte, Cafés, Restaurants und Bierkeller.

Das Freiluftmuseum "Mein Russland" zeigt Gebäude in der Formensprache der orthodoxen Architektur. Die Seele des urlaubenden Russen soll hier eine Heimat finden. Wie die des Österreichers in der Stilfolie des Tiroler Bauernhauses.

Das olympische Spektakel, das hier vor einem Monat wütete, wiederholt sich in den Paralympics in kleinerem Maßstab. Präsident Wladimir Putin lässt Sport machen und Sinn stiften für Russland und die Welt. Inmitten der subtropischen Vegetation stand


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