Fitnessverfall

Leichtathletiktrainer Wilhelm Lilge wundert sich über Sportförderungen

Stadtleben | Nachgefragt: Johann Skocek | aus FALTER 12/14 vom 19.03.2014

Am 13. April werden die Marathonläufer wieder durch Wien hasten. Mit allen Begleiterscheinungen von aufdringlicher Soft-Drink-Werbung bis zum Motto, der 31. Vienna City Marathon sei ein Beitrag zur Gesundung der Wiener und der Wiener Touristik.

"Für tausende Menschen, die sich lange auf den Lauf vorbereiten, ist der Marathon der höchste Feiertag des Jahres", prognostiziert der Leichtathletiktrainer und Obmann des Vereins Team 2012 (team2012.at) Wilhelm Lilge. Und das, obwohl ein Marathon "für manche Teilnehmer aus orthopädischen Gründen gar nicht so gut ist". Als Nachweis, dass der Österreicher einen gesunden Lebensstil pflege, tauge er halt nicht.

Seit den 1970er-Jahren ist der Prozentsatz der Sporttreibenden in Österreich mehr oder weniger konstant. Seither wurden hunderte Millionen Euro in die Propagierung der gesunden Bewegung gesteckt. Beispielgebende Events wie eben der Wien-Marathon, der nach Schätzung der Veranstalter rund zwei Millionen Stunden Ausdauertraining der rund


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