Kommissar Rex im Dienst

Nicht nur auf Drogen aus: Das Naturhistorische Museum zeigt die Arbeit von Spürhunden, die auf Artenschutz spezialisiert sind

Feuilleton | Reportage: Lisa Kiss | aus FALTER 12/14 vom 19.03.2014

Was verbindet Martha, die Wandertaube, und Lonesome George, die Galapagos-Schildkröte? Die Antwort liefert die Sonderausstellung "Das Geschäft mit dem Tod - das letzte Artensterben" im Naturhistorischen Museum. Mit teils verstörenden Bildern und Videos zeigt die Schau, wie ganze Tierarten ausgerottet werden.

Klimawandel, Landwirtschaft, Rodungen und die pure Lust am Töten sorgen für den unwiederbringlichen Verlust der Artenvielfalt. Hinzu kommt ein illegaler Handel mit seltenen Tieren, der oft lukrativer als der Drogenhandel ist. Geschmuggelt werden etwa Nashornhörner und Tigerhoden, die sich als angeblich potenzfördernde Mittel in der chinesischen Medizin großer Beliebtheit erfreuen, aber auch lebende Papageien, Schlangen und Reptilien.

Genau das sollen Reno und Lord verhindern, zwei Spürhunde im Dienste des österreichischen Zolls. Wie effizient, schnell und zielsicher sie das anstellen, demonstrierten sie vergangenen Freitag im Naturhistorischen Museum. Nach einer Einführung


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