Österreich bangt um Russlands Rubel

Harte Wirtschaftssanktionen könnten die gut laufenden Geschäfte mit den Russen treffen

Politik | Bericht: Eduard Müller | aus FALTER 12/14 vom 19.03.2014

Eigentlich schien alles in bester Ordnung: Russlands Präsident Wladimir Putin stattete dem Österreicher-Haus im olympischen Dorf in Sotschi, begleitet von Blitzlichtgewitter, einen Besuch ab, und österreichische Unternehmen verdienten rund 1,8 Milliarden Euro an den Olympischen Spielen. Die Bilder aus Sotschi wirkten wie der Höhepunkt einer prächtig laufenden Beziehung, die sich auszahlt.

Wenige Wochen später hängt der Haussegen jedoch gehörig schief. Mit dem Regierungswechsel in der Ukraine und dem sich abzeichnenden Anschluss der Krim an Russland bekamen die westlichen Handelspartner das andere Gesicht Putins zu sehen. Nun verhängen die Europäische Union und die USA Wirtschaftssanktionen gegen ihren wichtigen Handelspartner Russland, was bei einer weiteren Zuspitzung des Konflikts auch teuer für die österreichischen Unternehmen werden könnte. Denn in der bisherigen Ära Putin hat man sich mit Russland zunehmend wirtschaftlich vernetzt.

Doch wie sollen die Wirtschaftssanktionen


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