Haube auf, Haube runter

Frostschutz und Gießpflicht: Der März ist ein widersprüchlicher Gartenmonat

Stadtleben | Gartenreport: Julia Kospach | aus FALTER 12/14 vom 19.03.2014

Jeder kennt dieses typische März-Gefühl. Kaum ist es ein paar Tage hintereinander durchgehend lau, die Luft sanft und mild und die Sonne um die Mittagszeit schon richtiggehend heiß auf der Haut, da schießt auch schon neues Leben in die Pflanzen. In den Parks zeigt sich dieses Leben als ganz leichter, dünner, grüner Schleier, den die praller werdenden Blattknospen jetzt bereits über die ersten Sträucher und Bäume legen. Die Gänseblümchen sprenkeln mit ihren weißen Sternblüten das noch bräunliche Gras der Grünflächen, Schneeglöckchen und Primeln blitzen unter den noch blattlosen Sträuchern hervor.

Freude und Unruhe

Es braucht um diese Jahreszeit manchmal nur einige wenige Tage, und schon ragen auch die Spitzen der ersten Tulpen auf Balkonen und Terrassen aus der Erde. Und während im Schatten das Eis noch längst nicht weggetaut ist, beginnen die Knospen der Forsythiensträucher hoffnungsvoll anzuschwellen.

Gärtnernde Menschen sehen das mit Freude - und Unruhe. Denn das Wetter


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