In der Zwischenzeit: nützliche Netzwerke

Ein riesiger Bürokomplex bei den Sofiensälen soll temporär neue Nutzer bekommen. Am Samstag ist dort Open House

Stadtleben | BAUVISITE: CHRISTOPHER WURMDOBLER | aus FALTER 13/14 vom 26.03.2014

Nein, sagen die beiden Sanitäter, sie wollten keinen abholen, nur Spenden sammeln. Vergeblich haben die zwei auf dem Klingelbrett des Bürogebäudes in der Marxergasse 24 sämtliche Knöpfe gedrückt. Bis vor zwei Jahren war in dem 70er-Jahre-Bau vis-à-vis der gerade neu gebauten Sofiensäle die IT-Abteilung des Bundesrechenzentrums untergebracht. Nun steht das Haus mit den braun verspiegelten Fenstern leer. Genauer: Es steht fast leer. Ganz oben gibt es noch eine Wohnung; im siebten Stock erstaunlicherweise einen Schönheitssalon. Sonst: leere Bürofluchten.

Von außen sieht man den Leerstand nicht. Eine Tafel verrät, dass der Pianist Friedrich Gulda seine Kindheit und Jugend in dem Haus verbrachte, das einst an dieser Stelle stand. Eine weitere Tafel besagt, dass es sich bei dem Geisterhaus um eine Immobilie der Convert Immobilien Invest AG handelt. Die möchte hier in ein paar Jahren sanieren und Wohnungen errichten. Keine schlechte Idee angesichts der zentralen Lage, der aktuellen


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