Wachteln spachteln

Er hat 's schon wieder getan: Diesmal macht sich unser Autor einen Reim auf Kleingeflügel

Stadtleben | GERICHTSGEDICHT: WERNER MEISINGER | aus FALTER 13/14 vom 26.03.2014

Leser Herbert V. aus W. fand die Reimrezepte "schee", so sei denn noch ein weit' res Mal, getreten auf das Verspedal. Es folgt ein neues Gerichtsgedicht.

In der drögen Fastenzeit erhebt sich oft die Schwierigkeit, herzurichten ein Gericht, das nicht gänzlich widerspricht der Empfehlung auf Verzicht, also nicht: üppig wie zu and'ren Zeiten nahrungsmäßig auszuschreiten.

Daher woll'n wir zubereiten filigrane Kleinigkeiten, die in puncto Energie leichter sind als Vierfußvieh, aber doch die Beißgeräte fordern mehr als Tier mit Gräte. (An Luftbewohner ist zu denken, wir woll'n sie in der Pfanne schwenken.)

Als da sich im Sinn der schlanken Ernährungsweise die Gedanken in das Feld der Flieger ranken, wird ein Lieblingsvieh der Franken in des Kochs nervichte Pranken zwecks der Zubereitung wanken. Haben wir uns schon verstanden? Nicht Gänse, Puten oder Anten und all die weiteren bekannten fettbeleibten Artverwandten aus den Avoidenherden soll'n hier zubereitet werden - uns steht der Sinn


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige