"Ich war sofort elektrisiert"

Die neue Burgtheaterdirektorin Karin Bergmann über Matthias Hartmann, die Junge Burg, das Kasino und andere Baustellen

Feuilleton | INTERVIEW: WOLFGANG KRALICEK | aus FALTER 13/14 vom 26.03.2014

Karin Bergmann hat bisher 17 Jahre im Burgtheater verbracht. Unter Claus Peymann war sie Pressesprecherin, unter Klaus Bachler Vizedirektorin. Eine Saison lang war sie auch Matthias Hartmanns Stellvertreterin, ehe sie sich 2010 ins Privatleben zurückzog. Jetzt ist Bergmann wieder da: Am Mittwoch vergangener Woche hat Minister Josef Ostermayer sie als interimistische künstlerische Direktorin vorgestellt. Das Gespräch fand im Direktionszimmer des Burgtheaters statt, in dem Bergmann noch nichts verändert hat. Nur den Schreibtisch, der zu Hartmanns Zeiten schwungvoll mitten im Raum stand, hat sie da hingerückt, "wo er hingehört" - an den Rand.

Falter: Wie kam es zu Ihrer Bestellung?

Karin Bergmann: Man ist auf mich zugekommen, weil man nicht um mich herumgekommen ist. Nach der Entlassung von Matthias Hartmann wurde mir in circa 50 Mails, SMS oder Mailbox-Nachrichten aus dem Burgtheater signalisiert, dass man mich dringend hierherwünscht. Ich hätte nie gedacht, dass ich jemals wieder zurückkehren


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige