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Ausnahmsweise ernst: ein Unterhalter im Ghetto

Lexikon | SF | aus FALTER 13/14 vom 26.03.2014

Der deutsche Autor David Safier (Jg. 1966) ist ein Garant für hohe Auflagenzahlen. Seine Romane "Mieses Karma"(eine satirische Jenseitsgeschichte),"Jesus liebt mich"(Schmunzeln über Glaubensvorstellungen) und "Muh"(die Geschichte einer ostfriesischen Kuh) verkauften sich millionenfach. Sein neues Buch präsentiert er in der Josefstadt. In "28 Tage lang" bleibt er ausnahmsweise ernst. Der Roman spielt im Warschauer Ghetto. 1943: Die 16-jährige Mira hat sich und ihre kleine Schwester Hannah bisher durch den harten Ghettoalltag gebracht, indem sie unter Einsatz ihres Lebens Essen schmuggelte. Doch nun soll die gesamte Ghettobevölkerung deportiert und ermordet werden. Mira schließt sich dem Widerstand an, der der übermächtigen SS länger trotzen kann als vermutet: 28 Tage lang. Buchvorstellung und Lesung. Moderation: Susanne Zobl.

Theater in der Josefstadt, Sträußelsäle, So 11.00


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