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Medien | Ingrid Brodnig | aus FALTER 14/14 vom 02.04.2014

IT-Kolumne

Einige Journalisten-Rankings sind eher dubios, das Branchenblatt Extradienst hat nun aber den Vogel abgeschossen - und zwar das Twitter-Vögelchen. Im Onlinevoting werden auch die "Twitter-Stars des Jahres“ gesucht. Auswählen kann man nicht nur Standard-Chefredakteurin Alexandra Föderl-Schmid, Falter-Chefredakteur Florian Klenk oder Ober-Twitterant und TV-Moderator Armin Wolf, die tatsächlich alle einen Twitter-Account haben. Nein, auch Armin Thurnher, Falter-Herausgeber, ist wählbar. Der tweetet aber gar nicht. Der gleichnamige Account ist laut bisherigen Bekundungen ein Fake, also ein Doppelgänger, der noch dazu nahezu nichts twittert.

Das finde nicht nur ich, sondern auch Thurnher lustig. Hiermit richte ich von ihm aus: "Sollte ich trotz allem zum ‚Twitter-Star‘ gekürt werden, überlege ich, den Preis anzunehmen. Vielleicht stecke ja doch ich hinter dem Account.“ Pfuh, so spannend war noch kein Journalisten-Voting!


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