Technik  Dinge, die uns brauchen

Das iPad eignet sich auch für Workaholics

Medien | Prüfbericht: Thomas VaŠEk | aus FALTER 14/14 vom 02.04.2014

Mit einem iPad kann man sich ganz nett die Zeit vertreiben, ohne dabei allzu viel tun zu müssen. Zum Beispiel beim Videoschauen, Lesen oder Surfen. Meist zieht man sich dabei natürlich irgendeinen Quatsch rein. Es geht aber auch ganz anders. Das iPad ist ein wunderbares Kreativwerkzeug: Man kann damit Ideen sammeln, Dokumente bearbeiten, Konzepte entwickeln oder sogar Bilder malen. Für praktisch jede kreative Tätigkeit gibt es die entsprechende App. Mit MindNode (8,99 Euro) kann man etwa hochkomplexe Mindmaps zeichnen und in verschiedenen Formaten verschicken.

Zum Annotieren von PDFs gibt es mittlerweile unzählige brauchbare Apps, wie etwa GoodReader oder PDF Annotator. Eine der professionellsten ist PDFpen (13,99 Euro), die nicht nur viele Bearbeitungsmöglichkeiten bietet, sondern auch mit dem Adobe-Standard kompatibel ist. Besonders praktisch ist die TextExpander-Funktion, mit der sich Kurzbefehle für Textbausteine programmieren lassen. Für das Erstellen von Konzepten und Gliederungen ist Omni Outliner 2 (26,99 Euro) ein nahezu perfektes, wenn auch teures Werkzeug. Wer gern auf Karteikärtchen Notizen macht, findet in Notaplex eine ebenso einfache wie elegante Lösung. Mit Sketch Book Pro (2,69 Euro) kann man malen oder auf Fotos herumkritzeln - und den Schaffensvorgang sogar aufzeichnen. Zur Erholung von so viel kreativer Aktivität empfiehlt sich dann vielleicht eine Runde "Angry Birds“ - oder gleich die Glotze.

Thomas VaŠek ist Journalist und Buchautor in München


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