Das Metro kann mehr als Retro: Kinokulturhaus eröffnet im Herbst

Feuilleton | Begehung: Michael Omasta | aus FALTER 14/14 vom 02.04.2014

Die letzten knapp zweieinhalb Jahre sind am altehrwürdigen Metro-Kino in der Wiener Johannesgasse nicht spurlos vorübergegangen. Dicke Luft hat sich über den Saal gesenkt, seit man Anfang 2012 mit dem Umbau des Hauses begonnen hat. Jetzt wurde das ehrgeizige Projekt, es zum Kinokulturhaus auszubauen, erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.

Ernst Kieninger, Leiter des Filmarchivs Austria, von dem das Metro ab 2002 bespielt wurde, erblickt in den zwei dazugewonnenen Etagen und insgesamt 1800 Quadratmetern Nutzfläche die Möglichkeit, das "Präsentationsspektrum des Films über die Grenzen der Leinwand hinaus“ zu erweitern. Zusätzlich zum Kinobetrieb, der weiterhin vor allem Retrospektiven zum österreichischen Filmschaffen bringen wird, sollen die Stockwerke darüber einen kleinen Studiosaal und eine audiovisuelle Bibliothek mit entsprechenden Sichtungsstationen sowie eine Galerie für zwei bis drei Ausstellungen pro Jahr beherbergen.

Zu den wichtigsten Veranstaltungspartnern des Hauses


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