7  Sachen, die Sie über E-ZIGARETTEN eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 14/14 vom 02.04.2014

E wie elektrische?

Genau. Es geht um elektrische Zigaretten.

Seit wann gibt es die denn eigentlich?

Die Idee zur E-Zigarette ist eigentlich schon alt. Genau genommen 51 Jahre alt. Wirklich erfunden hat sie jedoch der Chinese Hon Lik, er brachte die heutige Version 2004 in China auf den Markt.

Was unterscheidet den E-Tschick vom herkömmlichen?

Nun ja, beim Tabakrauchen werden Blätter verbrannt und deren Rauch inhaliert. Bei der E-Zigarette wird hingegen eine Flüssigkeit verdampft.

Das heißt, es wird genau genommen gar nicht geraucht?

Genau das heißt es. Die sogenannten Liquids, die man in die elektrischen Zigaretten füllt, müssen auch nicht notgedrungen Nikotin enthalten. Natürlich tun es aber die meisten.

Bedeutet das, dass man einen E-Tschick überall rauchen darf?

Sollte man eigentlich meinen, ist aber nicht so. Zum einen ist nicht geklärt, ob in dem Dampf nicht auch Nikotin enthalten ist.

Und zum anderen?

Und zum anderen geht es beim Rauchverbot nicht unbedingt nur um eine direkte Schädigung der Mitmenschen. Man kann seine Umwelt schließlich auch noch auf anderem Wege schädigen.

Wurden sie deshalb nun in Wiens Hallenbädern verboten?

Richtig. Das Inhalieren von E-Zigaretten wurde aufgrund der Vorbildwirkung der Erwachsenen auf die im Bad anwesenden Kinder verboten. Künftig gilt auch für E-Zigaretten: nur in der Raucherzone.


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