Favoriten wandelt sich: "Der Bezirk wird durchlässiger“

Interview: Maik Novotny | Stadtleben | aus FALTER 14/14 vom 02.04.2014

:: Gudrun Peller von der Gebietsbetreuung Favoriten erklärt, wie Altbau und Neubau im Zehnten zusammenkommen.

Falter: Sie betreiben seit 2012 ein Stadtteilbüro im Sonnwendviertel. Was sind die wichtigsten Themen für die Bewohner?

Gudrun Peller: Zuerst ging es vor allem darum, zu erklären. Anfangs gab es hier und da Unmut, weil die Leute Angst vor dem Neuen haben, wenn sie nicht wissen, was kommt. Durch Informieren und Involvieren haben wir viele Ängste abbauen können. Oft geht es nur darum, was da hinkommt, wie hoch es wird, wie lange die Baustelle dauert. Das lässt sich relativ leicht beantworten.

Wie reagieren die Anrainer auf ihr neues Gegenüber?

Peller: Die Stimmung ist sehr positiv. Es wird nichts weggenommen, sondern man bekommt etwas dazu. Vorher haben die Bewohner auf eine Plakatwand geschaut, dahinter war der Frachtenbahnhof. Favoriten war immer abgeschottet, hinter Bahn und Linienwall. Das bricht jetzt auf, der Bezirk wird durchlässiger. In Favoriten gibt es kaum Parks,

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