Schule im Aufbruch

Stadtleben | Interview: Birgit Wittstock | aus FALTER 14/14 vom 02.04.2014

Warum Teamwork, Heterogenität und Verantwortung die Zukunft der Schule sind

Die Berliner Schuldirektorin Margret Rasfeld ist Mitinitiatorin von "Schule im Aufbruch“, einer Initiative, die Schulen vernetzt, die mehr sein wollen als bloße Bildungsstätten. Bei der Ausbildung der Zukunft gehe es vielmehr darum, individuelle Potenziale zu entfalten, Teamarbeit und Eigenverantwortung zu lernen, sagt Rasfeld. Seit Februar gibt es "Schule im Aufbruch“ auch in Österreich. Vom 7. bis zum 11. April wird Rasfeld an der Jahrestagung des Impulszentrums für Cooperatives Offenes Lernen in Wien teilnehmen.

Das Stichwort für "Schule im Aufbruch“ lautet Potenzialentfaltung. Was genau ist damit gemeint?

Margret Rasfeld: Bisher steht die Wissensvermittlung im Zentrum der Schule. Das war früher auch richtig, man verfügte noch nicht über Internet, hatte nicht zu so vielen Büchern Zugang, deshalb brauchte man Lehrer, die Wissensinhalte vermittelten. Eine sehr kognitive Ausrichtung auf kognitive Fächer.


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