Mobil eben

Stadtleben | aus FALTER 14/14 vom 02.04.2014

Wie wir uns bewegen

Autofasten

Die katholische und die evangelische Kirche haben sich für die Fastenzeit heuer etwas Besonderes ausgedacht: Autofasten. Ziel ist es, während der Fastenzeit möglichst oft umweltfreundliche Alternativen zum Autofahren auszuprobieren und häufiger Strecken zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückzulegen. Vor allem bei kurzen Autofahrten zahlt sich der Umstieg aus. Für den ersten Kilometer verbraucht ein Auto zwei- bis viermal so viel Sprit wie im Durchschnitt.

Investieren ins Rad

Das Fahrrad ist, vor allem in der Stadt, nicht nur ein beliebtes Fortbewegungsmittel, es wird auch mehr und mehr zu einem Lifestyle- und Wirtschaftsfaktor: 330 Millionen Euro geben die Österreicher jährlich für ihre Bikes und Zubehör aus. Pro Jahr werden in Österreich rund 400.000 Fahrräder gekauft. Am meisten wird in Vorarlberg ins Fahrrad gesteckt: Laut einer Studie des VCÖ gibt man in Vorarlberger Haushalten pro Jahr rund 165 Euro für Fahrräder und Zubehör aus, in Österreich sind es im Schnitt 90 Euro.

Häufige Fahrerflucht

Jährlich werden rund 2000 Menschen Opfer eines Verkehrsunfalls mit Fahrerflucht. Im Vorjahr gab es nach vorläufigen Zahlen landesweit sechs tödliche Verkehrsunfälle mit Fahrerflucht, im Jahr 2012 acht.


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