Wien, wo es isst  Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Der Burggassen-Platz - so wird eine Autobahn zum Ensemble

Stadtleben | Lokalaugenschein: Florian Holzer | aus FALTER 14/14 vom 02.04.2014

Erzürnte Anrainer meinen, die Burggasse sei seit der Mahü-Fußgängerzone eine Stauhölle. Wird während der Baustelle in der unteren Burggasse wohl so gewesen sein. Mittlerweile ist von Stauhölle jedenfalls wenig zu sehen. Im Gegenteil, zwischen Neubaugasse und Kirchengasse, dort, wo sich die Burggasse zu so etwas Ähnlichem wie einem Platz verbreitert, entsteht sogar kontinuierlich neues Szeneleben.

Wobei es das Il Bio schon länger gibt, es aber immer noch eines der kleinsten und entzückendsten Lokale der Stadt ist: Andrea und Roland Prinz übersiedelten vor fünf Jahren mit ihrer Antipasteria von Ober Sankt Veit in eine Lücke zwischen zwei Häusern, machten ein Minilokal mit Vitrine und eine offene Küche draus - schräger Platz, wunderbare friulanische Produkte, herrliche Triestiner Küche.

Schuhe und Dosenfische

Recht neu ist allerdings das Shoes & Sardines: Ursprünglich dienten die bunten Sardinendosen im Retrodesign nur der Dekoration der portugiesischen Schuhe, dann wurde ein


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