Ausstellung Tipp

Gerettete Handschriften: Weltschmerz im Exil

Lexikon | NS | aus FALTER 14/14 vom 02.04.2014

Zuletzt fühlte sich der Regisseur Wes Anderson von den Büchern des Schriftstellers zu seinem neuen Film "Grand Hotel Budapest" inspiriert: Stefan Zweig verließ Europa 1940 und kam nie über die Trennung von "good old Europe" hinweg. Nach zwei Jahren in den USA und in Brasilien nahm er sich gemeinsam mit seiner Frau das Leben. Die berühmte Handschriftensammlung des Autors wurde nach dessen Tod aufgelöst und ein Teil der Autographen wanderte ins Theatermuseum, wo nun die Ausstellung "Stefan Zweig -Abschied von Europa" gezeigt wird. Im Fokus stehen die beiden im Exil entstandenen Texte "Die Welt von Gestern" und "Schachnovelle", zu denen auch Archivmaterial aus Amerika und Israel zu sehen ist. Zweig-Lesungen begleiten die Schau.

Theatermuseum, bis 12.1.


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