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Frühling im Rabenhof: Max Goldt ist wieder da

Lexikon | SF | aus FALTER 14/14 vom 02.04.2014

Gut: Wirklich weg war er nie. Dafür sorgt nicht zuletzt die schöne Regelmäßigkeit seiner Wien-Besuche. Alle Jahre wieder kommt Max Goldt im Frühjahr in die Stadt, um im Rabenhof eine Auswahl seiner funkelnden Alltagsbeobachtungen und erhellenden sprachkritischen Betrachtungen zu lesen. Der Mann, der in den 1980ern mit Foyer des Arts auch höchst merkwürdige Musik machte und inzwischen als einer der großen Stilisten und Satiriker unserer Zeit gilt, versteht sich auch aufs Vortragen seiner eigenen Texte, die durch die entsprechenden Betonungen und Kunstpausen noch um ein Eitzerl besser werden. Mal sehen, was diesmal in seiner Textmappe steckt. Vielleicht ist ja brandneues, noch unveröffentlichtes Material dabei, denn zum ersten Mal seit Jahren bringt Max Goldt kein neues Buch mit in den Literatursalon im Gemeindebau.

Rabenhof, Mi 20.00


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