Die unendlichen Weiten vor der Linse

Lexikon | NS | aus FALTER 15/14 vom 09.04.2014

Seit Urzeiten blickt der Mensch aufs Firmament, aber erst seit circa 150 Jahren kann er es auch ablichten. Die Schau "Völlig losgelöst. Die Geschichte der Weltraumfotografie" setzt mit der Fotografie "Großer Komet" ein, die der Astronom David Gill 1882 aufnahm. Die erste Weltraumfotografie auf Farbfilm ist in der Schau ebenso vertreten wie das erste Bild der Erde vom All aus. Spektakuläre Bilder von Sternennebeln und Supernovas entstanden über die Jahre ebenso wie Bilder vom Jupiter, den Raumsonden der Menschheit visuell näher brachten. Neben den 150 Bildern dokumentiert die Schau auch den technischen Fortschritt in der Erforschung der Planeten und Galaxien. Aufnahmen in unterschiedlichen Wellenlängen, von Röntgen- bis Radiowellen, spielen dabei eine wichtige Rolle.

Westlicht, Mi (9.4.) 19.00; bis 25.5.


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