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Falter & Meinung | Klaus Nüchtern | aus FALTER 15/14 vom 09.04.2014

Menschen, die etwas können, können meistens was anderes nicht. Dabei muss man froh sein, wenn man überhaupt was zusammenbringt. Gar nix g’scheit zu können ist eine Plage, insofern ist es schon super, wenn man irgendwas einigermaßen gut beherrscht. Die anglofone Welt spricht in diesem Falle von einem One Trick Pony, was in etwa das Gegenteil von einer Achillesferse ist (nicht zu verwechseln mit der Färse des Achill).

Der Verfasser dieser Zeilen ist zum Beispiel ganz gut darin, Kästchen mit semi-imbezilem Schmarrn vollzugriffeln (q.e.d.), aber eine Vollflasche der digitalen Welt und grottenschlecht in Apfeltauchen und darstellender Geometrie. Florian Klenk wiederum kann keinen doppelten Windsor und ist ein absolut unterirdischer Gummitwister. Schlecht ist er auch im Auf-Urlaub-Gehen, was er jetzt aber gemacht hat, nachdem er zum ersten Mal in seinem Journo-Leben eine Nacht durchgeschrieben hat - "bis die Vogerln gezwitschert haben“. Ob er echt das beschnabelte Wirbeltier gemeint hat?! Wir sind schon gespannt auf die Entwicklung von Klenks twitter rate.

Matthias Dusini wiederum ist eine vollkommene Verweigerungslusche, der absolute Anti-Bartleby. Sein Motto: "Yes, I can!“ Nachdem Klenk, der knapp vor Redaktionsschluss noch gerne den einen oder anderen Essay und Leitartikel ausheckt, den Dusini schreiben könnte, momentan ausfällt, habe ich mir was einfallen lassen. Und natürlich hat Dusini "Yes, I can!“ gesagt und einen Nachruf auf "Wetten, dass …?“ verfasst.


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