Da zeigt einer auf!

Politik | Porträt: Barbara Tóth | aus FALTER 15/14 vom 09.04.2014

Déjà-vu: Ein Umweltminister erfindet sich neu und greift nach der Themenmacht

Es kommt nicht alle Tage vor, dass ein Fachminister zur Präsentation seines "politischen Grundsatzprogramms“ lädt. Wenn diese dann auch noch wie eine perfekt durchkomponierte Show abläuft, mit eingespielten Filmchen, in denen süße Kinder über die Zukunft des Landes philosophieren, stellt sich erst recht die Frage: Was genau will Umwelt- und Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter (ÖVP) eigentlich?

Seit Mittwoch letzter Woche zumindest nicht mehr so genannt werden. Rupprechter hat sein Ressort in "Ministerium für ein lebenswertes Österreich“ umbenannt, und er selbst fühlt sich neuerdings auch für mehr als nur Bauernförderung, Klimaschutzpolitik und Genmaisverordnungen zuständig.

Der Neo-Politiker mit dem verschmitzten Lächeln tritt für die Verpartnerung für Homosexuelle vor dem Standesamt ein, für ein Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare, wünscht sich, dass Asylwerber arbeiten


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige